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Yoga und der Alltag

Yoga ist so viel mehr als ich früher gedacht hatte. Yoga ist unendlich. Yoga ganz zu erfassen ist kaum möglich. Es gibt einige andere Arten neben dem von uns ganz selbstverständlich als Hatha Yoga verstandenen Yoga. Alle Arten haben das Ziel der Konzentration oder das Einswerden mit dem Bewusstsein. Von Mandalas malen oder Mantras singen bis Tantra Yoga, es gibt als für jeden einen passenden Yoga Weg. Aber davon wollte ich jetzt und hier eigentlich gar nicht anfangen.

Sondern mit Yoga und dessen Philosophie.

Denn, wir sind alle ganz prima Yogis auf unserer Matte. Und sooft habe ich schon gelesen, was es denn bringen würde wenn, die Schweissperle noch auf dem Weg zum Trocknen ist, und der prima Yogi von eben alle Yamas über Bord geworfen hat. Denn, er keift den Fahrer vor sich an, der bei dunkelgelb eben doch lieber stehen geblieben ist. Obwohl wir (der prima Yogi von eben) schon 15 Minuten zu spät dran sind, und der Kunde mit den Hufen scharrt. Ja genau da fängt das wahre Yoga an. Das Yoga des Alltags, auf das man sich in aller Ruhe auf der Matte vorbereitet. 

Und wie bitte ist das schwer?

Wir müssen drüber sprechen! Die Grundlage, ich fange mal mit den Yama an. Und ich bringe sie euch näher mit Hilfe des Yoga Journal:

Das Yoga Sutra von Patanjali, ‚Ashtanga‘, was wörtlich übersetzt achtgliedriger Pfad heisst (ashta= acht, anga=glied) ist ein philosophisches System was als Grundlage des Yoga gilt. Diese acht Glieder sind Richtlinien für ein bedeutungsvolles und achtsames Leben.

Sie dienen als Vorschrift für moralische und ethische Lebensführung und Selbstdisziplin. Sie helfen uns dabei, auf unsere Gesundheit zu achten und unsere natürliche Spiritualität wahrzunehmen.

Es beginnt mit dem ersten Glied: Yama.

Hier geht es um ethische Standards, unseren Sinn für Rechtschaffenheit, unser Verhalten anderen gegenüber und wie wir mit uns selbst umgehen. Yama sind universelle Praktiken, die am Besten verglichen werden können mit dem was wir als „goldene Regel“ kennen: „Behandle andere so, wie Du von Ihnen behandelt werden möchtest.“ 

Die 5 Yama sind:

  • Ahimsa: Gewaltlosigkeit
  • ‍Satya: Aufrichtigkeit
  • Asteya: nicht Stehlen
  • Brahmacharya: Mäßigkeit (also nicht maßlos)
  • Aparigraha: keine Habsucht (oder Neid)

(Frei übersetzt nach Yoga Journal, „Get to Know the Eight Limbs of Yoga“ (by Mara Carrico, 28. Aug 2007))

Morgen Früh bin ich zurück auf meiner Matte und ich kann es kaum erwarten, ganz in Ruhe den Alltag zu üben.