Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Wir holen Ashtanga Yoga nach Weimar - meine Geschichte von einem guten Plan!

Dies ist der erste Teil einer kleinen Serie, wie zwei engagierte Lehrerinnen versuchen, das Ashtanga Yoga Übungssystem nach Weimar zu holen. Sie nehmen Euch quasi "in Echtzeit" mit auf diese Reise und teilen ihre Erfahrungen...

Hier gibt es vorab ein paar Infos zum Thema Ashtanga Yoga: http://we-love-yoga.de/yoga-abc/yoga-stile-erklart#A

Und nun übergebe ich Katrin vom Yoga Zeitraum Weimar (http://yoga-weimar.com/) - los geht es mit dem ersten Teil:

Es geht mir um Ashtanga Yoga und das Leben an sich. Habt Freude mit dem Lesen und vielleicht findet ihr Euch darin wieder. Ashtanga verbindet eine Serie von Asanas. Diese werden in Verbindung mit Atemlenkung (Pranayama) und geistiger Fokussierung (Drishti) geübt. Innerhalb dieser Übungsabfolge erfahre ich meine Existenz direkt und bekomme Informationen aus dem Kontext physischer, mentaler, mystischer und philosophischer Felder. Darüber hinaus wirkt sich jede Session auf mein alltägliches Leben aus und trägt mich zur nächsten Session. Grundlegend und folgend dem Prinzip des Vinyasa Krama.

Ist Dir das schon mal passiert: Was du vorher nicht für möglich halten konntest, ist plötzlich real geworden? Dies ist Ausdruck von Lebendigkeit und Veränderungsbewusstsein. Hier liegt die Bedeutung des Yoga so anregend offen:

Bei meinen Überlegungen, wo meine Ashtanga-Geschichte begann, fand ich diese Zeilen vom März 2016:

Yoga: „Einen Punkt erreichen, der vorher außerhalb unserer Möglichkeiten war.“ (einschließlich der Mittel dafür)

Ich kann ihre Quelle nicht genau zuordnen. Ich machte mir diese Notizen innerhalb meiner Patanjali Studien und beschäftigte mich gerade mit dem Vinyasa Krama Prinip. Ich will sagen, dass diese kleine Geschichte und ihr Ursprung aus der Abfolge meines gesamten Lebens entspringen.

Seit 1989 übe ich Yoga. Gut ausgebildet arbeite ich seit 2005 als Yogalehrerin BDY/ EYU. Ich sehe tagtäglich in unserem Studio in Weimar Schülern zu. Sehe, was sich mit dem Üben verändern kann. Ich sehe mir beim Üben zu und frage mich immer:

Was mache ich hier?

Was will ich üben?

Wie kann ich erreichen, dass meine Übungspraxis an Substanz gewinnt, mich erfüllt und trägt?

Dann, 2015, gemeinsam mit Klaus König, nahm ich eine Vorstellstunde im Rahmen der Yogalehrerausbildung ab. Eine Auszubildende gab eine Led-Class-Stunde. Es fischte mich!

Da sich mir bis dahin noch kein wirklicher Kontakt zum Ashtanga Yoga eröffnet hatte, war dieses Erlebnis in seiner Offenheit und Neuheit außerordentlich prägnant. Die Klarheit des Übens war überwältigend. Ich spürte mich mental, physisch, vital und voller Präsenz. Ich schwang plötzlich in einem Rhythmus mit, der mein Selbst an etwas erinnerte, was unbeschreiblich bejahend ist.

Von da an übte ich autodidaktisch Ashtanga Yoga, recherchierte, sah mir Videos an, las. Ich möchte es als den Beginn meiner 2. Yogalehrerausbildung bezeichnen.

Mir war klar: Ich wusste nichts! (Wundervoller Satz. Klarheit zu haben, und gleichzeitig nichts zu wissen.) Das nenne ich einen Anfang! Spirituelle Wege sind oft paradox.

Ashtanga Yoga! Ich brannte für etwas, wovon mein Umfeld KEINE Vorstellung hatte. Das kann sich ein Ashtangi in Berlin oder Köln nicht vorstellen, oder? Es ist der Hammer, wie weit Mysore von Weimar entfernt sein kann.

Okay, dachte ich, dann mache ich eben erstmal selbst Feuer. Jemand wird es sehen und setzt sich zu mir. Und so war es dann auch.

Ich wusste: das WILL ich teilen! Mit dem Herzen und Lust auf mehr, Katrin