Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Wie viele Dinge besitzt Du?

...und bei Dir?

Wie viele Dinge besitzt Du? 

2.000, 5.000 oder eher 10.000? Für den Fall, dass Du schon immer oder auch erst seit Kurzem das Gefühl haben solltest: "Jetzt ist genug oder sogar bereits zu viel!" Keine Sorge, Abhilfe ist unterwegs!

Wie viele Sachen es auch immer sein mögen - mit ziemlicher Sicherheit mehr als einen Rucksack voll, oder?  Auf diese Menge beschränken sich einige, zugegebenermaßen sehr extreme, Minimalisten in unserem Land. Sie sind gewissermaßen die Speerspitze einer Bewegung, die sich getreu dem Motto "weniger ist mehr" über ein geändertes Konsumverhalten auf das Wesentliche in ihrem Leben konzentrieren möchte.

Obwohl ich von mir behaupten kann, nicht sonderlich materiell orientiert zu sein, war mir bislang nur selten wirklich bewusst, wie viel Zeit der Erwerb einer Sache tatsächlich bindet. Der eigentliche Kaufvorgang des Hingehen oder Bestellens fällt dabei kaum ins Gewicht. Angefangen vom Research der Qualität und Ausführung, der Marke, über einem Preisvergleich der diversen Anbieter geht schon im Vorfeld jede Menge Zeit flöten. Nach dem Kauf steht der Transport vom Laden, der Post oder Packstation an und danach will das Ding auch noch gepflegt oder gewaschen werden, braucht hin- und wieder ein Reparatur oder ein Update und so weiter. Sachen fordern uns, wollen Aufmerksamkeit, überfluten uns unbewusst mit Reizen!

Noch nie in unserer Geschichte, weder zeitlich noch geographisch, lebten so viele Menschen in Deutschland im Überfluss und wahrscheinlich litten auch noch nie so viele unbewusst an diesem Luxusphänomen.

Also lasst uns doch mal versuchen unseren Konsum, der meist doch nur als Mittel zum Zweck dient, zu überdenken, um uns auf’s Wesentliche zu konzentrieren - auf unseren Lebensstil und vieles, was damit zusammenhängt. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir an vielen Stellen tatsächlich ein  „mehr“ an etwas obwohl wir vermeintlich weniger haben!?

Zum Start eine Übung, meist ausgelöst durch eine Situation, die wir alle kennen.

Du ziehst um, packst in kürzester Zeit im guten Vorsatz Dir alles beim Auspacken nochmal durchzuschauen und stellst dann nach einem Jahr in der neuen Umgebung fest, dass etliche Kartons noch völlig unberührt im „freien“ Zimmer oder dem Keller stehen.

  • Lektion Nummer 1: Ordentlich und gewissenhaft Ausmisten ist ein super Anfang. Alles was Du die letzten zwölf Monate nicht in der Hand hattest kann weg!
  • Damit der alte Zustand nicht in Kürze wieder hergestellt wird, geht es folgendermaßen weiter. Für jeden neuen Artikel fliegt mindestens ein alter raus, besser noch zwei (muss ja nicht aus der gleichen Schublade kommen, es dürfen auch völlig artunverwandte Dinge sein).
  • …und weiter geht’s. Teile Deine Erfahrung mit anderen – direkt, im Netz, Deinem Blog oder bei Facebook oder Twitter.
  • Du befindest Dich mittlerweile auf der Zielgeraden. Als nächster Schritt folgende Aufgabe - finde heraus was Dich zufrieden macht!
  • Und zum krönenden Abschluss -  verwende so viel Zeit und Energie wie möglich auf Lektion 4 und Du wirst zwar WENIGER BESITZEN, aber mit Sicherheit MEHR HABEN! Ein „mehr“ an Ruhe und Einfachheit, ein bewussteres Leben, ein Plus an Zeit und sozialen Beziehung und ein mehr an  Selbst- und weniger Fremdbestimmung.

Solltest Du irgendwo zwischen Lektion eins und fünf mal eine Atempause brauchen, dann lass Dich von einem unserer anderen Blog inspirieren oder finde Deinen Yoga-Lehrer auf unserer Seite, der Dir bestimmt auch dabei weiterhelfen und Dich unterstützen kann.

In diesem Sinne – Namasté Ihr Lieben und viel Spaß, Gelassenheit und Erfolg am ersten Tag vom Rest Eures neuen Lebens!

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