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Wie finde ich "meinen" Yogalehrer? - Aus der Sicht einer Schülerin

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Die Suche nach dem richtigen Yogalehrer ist oft schwer - und so individuell...

Ich bin Yoga-Schülerin - ich würde sagen sogar eine recht passionierte von Anfang an. Ich gehe nicht nur regelmäßig in Stunden, sondern auch liebend gern auf Retreats rund um den Globus. Direkt nach meiner ersten Stunde im Jivamukti Yoga in München ging es los und ich wurde "infiziert". Das ist jetzt bestimmt schon 15 Jahre her... OMG!

Aber eines habe ich mir sehr lange gewünscht: Einen richtig "tollen" Lehrer zu finden. Was ich mit "toll" meine? Einen, der mich auf dem Yogaweg begleitet. Jemanden, der einen "durchschaut" und den eigenen "Heilungsprozess" begleitet - ohne Druck, dafür mit Weisheit und Ruhe. Das ist wirklich eine große Herausforderungen gewesen und hat auch einiges an "Ausprobieren" erfordert. Und natürlich auch an Hinterfragen nach dem, was ich eigentlich möchte. Wenn man Yoga als reine Asana-Praxis verstehen will braucht es einen anderen Lehrer, als wenn man die unterschiedlichen "Methoden" des Yoga, des Yogawegs, lernen, verstehen und in seinen Alltag integrieren möchte. Oder auch, wenn man mit Hilfe von Yoga wirklich an sich arbeiten und Veränderung hervorrufen möchte.

Dasselbe gilt, rein körperlich gesehen, auch für den Yoga-Stil. Es gibt mittlerweile eine Auswahl, die schon fast verrückt ist. Ich selbst bin ein eher sportlicher Typ und mag auch Herausforderungen. Sollte ich also genau in diese Richtung weiter "pushen"? Oder lieber eine ruhigere Yoga Art lernen, die diese hitzige Seite in mir ausgleicht? Auch das musste ich ausprobieren. Und ja, dabei hätte ich mir oft gewünscht, dass einer meiner Lehrer mich dabei unterstützt. Aber die meisten waren sehr gefangen in "ihrem" Yoga und haben versucht, mich in diese Form zu drücken - teilweise auch körperlich schmerzhaft... Ich habe viele Yogis gesehen, die sich schlimm verletzt haben - nicht selten auch durch Einwirkung eines Lehrers. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich das erkannt habe. Und auch lernen musste, mir selbst viel mehr zu vertrauen - und nicht nur dem Lehrer. Denn der Lehrer ist ja die "Vertrauensperson" - er oder sie ist der Profi und weiß, was gut für mich ist... Er / Sie tut das Richtige, oder? Ich musste erfahren, dass nicht jeder Yogalehrer sich hier seiner großen Verantwortung bewusst ist. 

Aber, und das möchte ich an der Stelle betonen: Wir Schüler müssen lernen, für uns selbst Verantwortung zu übernehmen! Auf unseren Körper und unser Herz zu hören und entsprechend zu reagieren.

Es gibt wirklich sehr, sehr viele wundervolle Lehrer rund um den Globus, die wissen, was sie tun, es mit Leidenschaft und Sachverstand umsetzen - und das immer auf ihre ganz eigene Weise. Ich möchte jeden Schüler ermutigen, sich die Zeit zu nehmen, seinen/ihren Yogalehrer zu finden. Und manchmal geht es ganz schnell, manchmal dauert es etwas wie bei mir und manchmal muss man zwischendurch auch nochmal einen anderen Weg einschlagen. Denn das Leben verändert sich... Und lasst Euch nicht nur verleiten von den schönsten Instagram-Bildern - nur wer selber eine mega-fortgeschrittene Praxis hat und uns diese eindrücklich zeigt, muss nicht immer automatisch ein guter Lehrer sein und verstehen, was wir Schüler von ihm "brauchen".

Für mich zählen stattdessen:

  • Ehrlichkeit und Authentizität,
  • Fachwissen und
  • viel Liebe, Ruhe und Wärme im Tun.

Das ist einer der Gründe, warum es we.love.yoga gibt - findet Euren Lehrer: http://we-love-yoga.de/dein-lehrer-dein-studio und Euren Yoga Stil: http://we-love-yoga.de/yoga-abc/yoga-stile-erklart

Wenn ihr Unterstützung benötigt, dann lasst es mich wissen - ich helfe gern bei der "Suche": melanie@we-love-yoga.de