Wie Du Deinen inneren Kritiker ruhig stellst

Kennst Du diese Stimme auch, die Dir Dinge einflüstert wie: 

  • "Ich glaube nicht, dass ich es schaffen kann."
  • "Was, wenn ich versage?"
  • "Ich bin nicht so schlau!"
  • "Das ist eine Nummer zu groß für mich."
  • "Es ist zu gut, um wahr zu sein"?

Das ist Deine innerer Kritiker, Dein Quatscher im Kopf. Er kommt meist, wenn Du dabei bist, Deine Komfortzone zu verlassen. Einen neuen Weg zu gehen, etwas zu wagen und auszuprobieren. Oder anders gesagt, das ist die Stimme Deiner Angst.

Sie führt dazu, dass Du bloß keine Grenze überschreitest, denn es könnte ja zu Ablehnung oder Verletzung führen. Lieber weiterhin im Kleinen agieren, dann kann nichts passieren.

Wirklich nichts?

Na ja, es könnte sein, dass Du das Beste verpasst. Nämlich das Leben in seiner ganzen Fülle.

Und warum solltest Du das tun? Denn Du bist ja zu viel mehr fähig - ja, so ist es. Schau Dir mal an, was Du schon alles geleistet hast. Du selbst findest vielleicht, das ist nichts Besonderes und selbstverständlich. Aber das ist es nicht. Du bist jeden Schritt bis hierher gegangen - niemand sonst.

Schau Dir mal die Optionen an - Du hast die Wahl: 

  • Sorge Dich weiterhin darum, was andere denken könnten - auch wenn Du "versagen" könntest - oder sei mutig, umarme das Leben und lerne.
  • Bleibe stecken in Beziehungen, die Dir nicht gut tun oder wage einen neuen Schritt in eine liebevollere Beziehung zu Dir selbst.
  • Mache weiter einen Job, der Dich nicht so erfüllt wie Du es Dir wünscht oder der Dich langweilt, weil Du Angst hast, eine neuer Schritt könnte weniger Geld oder Prestige einbringen.

Worauf ich hinaus will? Lass Dich nicht von der Angst-Stimme von Deinen Träumen und Ideen abbringen. Du musst auch nicht immer gleich alles hinschmeißen und Yogalehrer werden. ;-) Aber es geht darum, dass Du Dein Leben so lebst wie Du es Dir wünscht und in sinnvollen Schritten dies in die Tat umsetzt. Es geht immer weiter und es gibt immer eine Lösung.

Dieser Quatscher gehört auch zu uns - und wir dürfen ihn auch nicht einfach unterdrücken, sondern sollten einfach lernen richtig mit ihm umzugehen. Und dazu gehört Aufmerksamkeit und Übung...

  • Sei stolz auf das, was Du schon erreicht hast und wer Du bist! Du hast viele tolle Eigenschaften - erkenne sie! Jeder hat ein erfülltes, glückliches Leben verdient!
  • Lerne Deine Muster kennen. Nur, wenn Du erkennst, wenn Du in sabotierendes Denken verfällst, kannst Du es richtig einordnen. Also prüfe für ein paar Wochen Deine Gedankenmuster: "Wozu dient mir dieser Gedanke gerade?"
  • Erinnere Dich immer und immer wieder: Nicht jeder Gedanke ist gleich Realität.
  • Bleibe realistisch - nicht jeder kann in diesem Leben Zirkusakrobatin oder Feuerwehrmann werden, aber jeder kann das finden, was ihn erfüllt und glücklich macht. Und jeder kann sich entwickeln und lernen.
  • Überlege Dir Schritte wie Du Dein Projekt umsetzen könntest - mache Dir Gedanken, arbeite daran!
  • Es kann helfen, mit Deiner Angst-Stimme in Kontakt zu treten. Rede mit ihr und lehne dankend diesen Gedanken ab "Danke, aber ich versuche es!"

Viel Spaß beim ausprobieren!