Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Uns geht´s besser als wir glauben - oder doch nicht?

corinne-kutz-157292
Mal ehrlich: Eigentlich ist doch schon vieles gut, oder?

Wir haben alles. All unsere Grundbedürfnisse sind erfüllt, ja in den allermeisten Fällen sogar übererfüllt behaupte ich.

Wir haben ein Dach über dem Kopf und denken vielleicht sogar darüber nach, ob wir uns nicht bald ein größeres Domizil suchen sollten.

Wir können uns Gedanken darüber machen was wir morgen frühstücken möchten - lieber selbst gemachtes Granola mit Soja-Joghurt oder doch lieber die veganen Pancakes oder gönnen wir uns ein Croissant mit Cappuccino vor dem Büro? Es ist ein Problem, dass wir zu viel essen - überlegt mal: Es gibt Menschen, die geben wirklich viel Geld dafür aus, mal eine Woche unter Anleitung zu fasten!

Wir können den Luxus genießen zum Yoga zu gehen und unsere geschundenen Schreibtischrücken zu heilen. Meditation zu üben, um unsere immerwährenden Gedankenkreisel zu durchbrechen. 

Wir posten Bilder davon wir gut es uns geht in den sozialen Medien. #happyme #enjoylife #doyouryoga oder so ähnlich.

Und leider haben viel zu viele Menschen Angst, dass man ihnen was wegnehmen könnte. Oder wie erklären wir uns die (politischen) Entwicklungen in der Welt und bei uns?

Mal ehrlich: Wie kann es sein, dass wir uns dennoch laufend beschweren? Du bist unglücklich in Deinem Leben, gestresst, Deine Beziehungen laufen so lala, und mit Dir selbst haderst Du. Du guckst in den Spiegel und findest Dich nicht gut genug, nicht schön genug, flexibel genug, erfolgreich genug. Hast Alltagsstress und kommst da nicht raus. Und dann kommen auch noch fremde Menschen in unser Land und da weiß man ja auch nicht... 

Echt jetzt? Ich übertreibe bewusst etwas, um unser "Pseudo-Dilemma" deutlich zu machen.

Wie wäre es mal mit einer Portion "zufrieden sein" statt immer nur zu suchen und zu jammern? Ich glaube ein großes Thema spielt dabei der ewige Vergleich. Statt einfach zu genießen was da ist, vergleichen wir lieber. Was hat der Nachbar, der Kollege, die Freundin, die Social Media Community? Es reicht!

Wir müssen wirklich lernen, dass es genug ist. Wir haben genug. Wir sind genug. Stattdessen ist es an der Zeit wahrhaftig zu geben - Freundlichkeit, Liebe, Hilfe wo sie nötig ist.

Sicher gibt es Phasen, in denen wir kämpfen müssen. In denen uns das Schicksal trifft. Aber das gehört dazu. Das nennt man wohl am Ende "Leben". Aber um diese Lebensphasen geht es hier nicht - es geht um die Nörgelei, um den dauernden Vergleich und das Gefühl wir hätten noch immer nicht genug oder bekämen einfach nicht das, was wir doch so gern hätten.

Und wenn es in Deinem Leben etwas zu ändern gibt, dann bitte tu es. Pack es an. Sei mutig. Was kann schon passieren? Aber genieße und erlebe auch das, was schon ist. Akzeptiere und überdenke, ob nicht ein Loslassen von dem ein oder anderen "Haben-wollen-Gedanken" der erste Schritt in Richtung Zufriedenheit ist.

Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass sich unsere Werte verschieben. Weg vom höher, schneller, weiter. Hin zu mehr Bodenständigkeit und Realismus - denn nichts anderes ist es am Ende, wenn man sehen kann, was ist und lernt das wahrhaftig zu schätzen.

Glücklich sein ist das neue reich sein. 

Innerer Frieden ist der neue Erfolg. 

Gesundheit ist der neue Wohlstand. 

Freundlichkeit ist das neue Cool.

Wenn wir daran arbeiten, dann lösen sich viele Probleme ganz von allein, oder?