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Der Weg zur Selbsterkenntnis - wie es die Beatles und die alten Agypter halten

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Keep cool...

„Wer andere kennt ist klug, wer sich selbst kennt ist weise.“ (Laotse)

Machen wir uns also auf den Weg zu Selbsterkenntnis. Klingt banal, oder?

Ist es nur eben nicht. Der leichtere Teil der Übung besteht darin uns bewusst zu machen, wo unsere Stärken und Schwächen liegen. Danach wird es etwas tricky. Wir müssen lernen unabhängig eigene Gedanken zu entwickeln, unvoreingenommen zu reflektieren wie Probleme mit einander verwoben sind und welche Querverbindungen bestehen können und: wir müssen schonungslos ehrlich uns selbst gegenüber sein!

Lasst uns offen gegenüber Neuem sein, werden und bleiben im Bewusstsein, dass nur wenige Sachen planbar sind, das Leben als ganze aber von einer permanenten Unsicherheit geprägt ist – im Guten wie im Schlechten.

Ich weiß, dass das eine ganze Menge ist, aber wie immer ist auch hier noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Was könnte uns auf dem Weg dahin helfen? Wie wäre es mit folgendem Anfang?

Sobald ein Problem auf der Bildfläche erscheint summst Du leise folgenden Beatles-Text vor Dich hin: "…when I find myself in times of troubles, mother Mary comes to me, speaking words of wisdom... let it be, let it be!"

Dabei soll das nicht bedeuten das Problem reflexartig zu verdrängen, sondern vielmehr Dich in Ruhe und Gelassenheit zurück zu lehnen und es erst einmal wahrzunehmen SO WIE ES IST.

Als nächstes sollten wir um die Grenzen unseres Wissens wissen und uns nicht genieren, bei der Lösung die Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen. Für viele Alltagsherausforderungen wurden schon Lösungen entwickelt. Niemand muss das Rad noch einmal neu erfinden.

Es wird an dieser Stelle bestimmt niemand verwundern, dass Selbsterkenntnis nicht die einzige Fähigkeit beziehungsweise Erkenntnis ist, die wir mitbringen müssen um weise zu handeln. Interessanterweise bemerkten sowohl die griechischen wie auch hunderte Jahre zuvor die altägyptischen Philosophen, dass der Weg zur Weisheit über 

  • Gerechtigkeit, 
  • Nachsicht, 
  • Höflichkeit, 
  • Geduld und 
  • Selbstbeherrschung führen würde. 

Dieser rote Faden spinnt sich durch alle Denksysteme und Kulturen, über alle Zeitalter und Religionen hinweg in die gleiche Richtung und führt somit zu einer Art universellen Lösung. Je mehr Du Empathie entwickelst, Toleranz und Gelassenheit zeigst und authentisch und angstbefreit durchs Leben gehst, desto leichter wirst Du Herausforderungen bewältigen und an ihnen wachsen!

Für die weiteren Übung stellt Yoga zu praktizieren ein Hilfe dar, denn über Asanas und Meditationen kannst Du trainieren, dem Augenblick gewahr zu werden und Achtsamkeit zu entwickeln.

Beim Schreiben dieses Beitrages sah mir übrigens ein Kollege über die Schulter und fragte irgendwann unverblümt: "Große Worte, aber wie schaut’s denn mit Dir aus und Deinem Streben nach Weisheit?“ „Alles schon erledigt“ antwortet ich, “ich bin Schwabe und die werden automatisch mit vierzig weise ;-)“…

Für alle anderen finden sich als Alternative zum Umzug ins Schwäbenländle bestimmt viele Asana- und Meditationsanregungen auf dieser Seite oder bei Deinem Yogalehrer.