Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Schon wieder Ende August! Läuft Euch auch die Zeit davon?

...und schon wieder ist der Sommer fast vorbei...

Zeit - das ist diese seltsame "Ding", das wir so schwer greifen können. Wir alle haben gleich viel von ihr und dennoch kommt es uns manchmal vor, als zerrinnt sie uns durch die Finger. Wie kann denn das sein, dass wir immer das Gefühl haben, zu wenig davon zu haben?

Ich habe mich mal mit dem Thema Zeitforschung beschäftigt und dabei interessantes erfahren... Fangen wir mal mit dem Sinnbild für Zeit an: Der Uhr. Erst seitdem es die Uhr als Zeitmesser gibt und sich dann noch bestimmte Organisationsformen dazugesellt haben, sind wir dem Pünktlichkeitswahn verfallen. Eigentlich ist Pünktlichkeit doch nur dann wirklich wichtig, wenn mehrere Personen zusammen funktionieren müssen, oder? Aber was ist in all den anderen Fällen? Wird nicht von uns heute immer mehr Spontaneität verlangt? Zeitforscher sagen, dass es in Zukunft wichtiger wird, spontan auf Probleme zu reagieren statt immer pünktlich zu sein... Oh je, da geht es wohl unserer Tugend an den Kragen. Aber gut, das macht es doch gleich entspannter, oder?

Und dann ist da noch das große Thema der Zeit, die immer zu wenig ist. Wir versuchen immer mehr in die Zeit, die wir haben, hinzupacken. Wir wollen möglichst viel in unserer endlichen Zeit erleben und erfahren. Diese vielen Optionen, die uns offen stehen führen zu noch mehr Zeitdruck. Wir müssen unsere Tage befüllen, damit wir alles schaffen... Ganz schön anstrengend, oder? Genau! Das, was dabei auf der Strecke bleibt sind die Pausen. Früher waren Pausen vorgesehen - es gab Zeitfenster in denen man gar nichts machen konnte. Das ist heute anders. Wir müssen uns bewusst für Pausen entscheiden - in eigener Verantwortung.

Aber wie können wir mit dem dauernden Zeitdruck umgehen? Die Antwort ist einfach: Abschalten im wahrsten Sinne des Wortes.

Hier unsere 7 Tipps:

  1. Kleine Rituale in den Alltag einbauen - Spaziergänge, Pausen mit Tee oder Kaffee, ein Mittagessen mit Freunden, dicke Socken an und mit Buch aufs Sofa, eine schöne Morgenroutine entwickeln (hier sind unsere Tipps dazu: http://we-love-yoga.de/blog/5-tipps-fur-einen-schonen-start-in-den-tag)
  2. Herausfinden in welche Zeitkäfige wir uns stecken lassen - und mal bewusst gegensteuern. Und auch ruhig mal nachfragen, ob die Sache wirklich "schnellschnell" sein muss... Wir haben uns angewöhnt immer alles in kürzester Zeit zu wollen und bauen dadurch entweder selbst Druck auf oder geben ihn an andere weiter.
  3. Akzeptieren, dass wir immer etwas verpassen werden und lernen den Stress loszulassen wir könnten was verpassen. Die Krux ist: Je mehr wir machen könnten, desto mehr könnten wir auch verpassen. Und am Ende hetzen wir durch die Welt und fragen uns dann wo unsere Zeit hin ist. Also ganz einfach: Weniger ist mehr.
  4. Zeit genießen - ja, aber wie? Indem wir in unterschiedlichen Rhythmen arbeiten - mal schnell, mal ruhiger, mit Pausen (die wir uns explizit erlauben!) und nach unserem persönlichen Rhythmus.
  5. Handy regelmäßig abschalten und nicht dauernd wie wild Mails checken.
  6. Lernen, Zeit aktiv wahrzunehmen - versuchen, so oft wie möglich im Moment zu sein und Dinge mit mehr Bewusstheit zu machen.