Lebe, Liebe, Lache!

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Krishna erklärt den Yogaweg

Helena Rosenthal
Manchmal hilft es, die Perspektive zu wechseln...

"Bescheiden sein und niemanden verletzen, vergeben können und aufrichtig sein, seinem spirituellen Lehrer dienen, rein und standhaft sein, Körper und Geist beherrschen, nicht exzessiv an den Objekten der Sinne hängen, frei von Egoismus sein, um das Übel von Geburt, Tod, Alter, Krankheit und Elend wissen; losgelöst sein und sich nicht mit Familie, Besitz und anderen Dingen identifizieren, Gelassenheit bewahren, seien die Umstände gut oder schlecht; sich unverbrüderlich an mich hingeben, sich stets des Einsseins mit mir bewusst sein, sich gern an ruhige Orte zurückziehen und die dauernde Gesellschaft der Leute meiden; spirituelles Wissen suchen und den Zweck wirklichen Wissens erkennen - in diesen Eigenschaften zeigt sich die Erkenntnis. Etwas anderes zu suchen ist spirituelle Unwissenheit."

Für mich sind diese Zeilen so bedeutend, weil sie in einfachen Worten das auf den Punkt bringen, was die Yogische Ethik im Kern ausmacht. Und dabei geht es nicht darum, uns irgendwelche Dogmen aufzuerlegen, sondern uns eine Methode zu zeigen, wie wir unsere innere Mitte, unseren Frieden, finden. Ja, es ist manchmal im Alltag schwer, sich daran zu erinnern und wirklich danach zu handeln... Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es ein Weg ist für den man sich aktiv entscheidet. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, dass wir uns bemühen, lernen und reflektieren. Und dabei schrittweise die Perspektive wechseln und lernen unsere Verhaltensmuster und unser Ego zu "durchschauen". Und dann kommen wir in kleinen Schritten dem Ziel immer näher.

Das "Zitat" von Krishna stammt aus: Ralph Skuban, Die Bhagavad Gita. das Weisheitsbuch fürs 21. Jahrhundert. dtv 2015.