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Kartenspielen und Yoga...? Oder: Nur nicht gierig werden!

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Was haben Kartenspieler und Yogis gemeinsam? Bescheuerte Frage werden die meisten von Euch antworten, natürlich nichts! Bei genauerem Hinsehen kommt aber eine Gemeinsamkeit zum Vorschein, die wahrscheinlich nur wenige erwartet hätten.

Auch wenn die meisten Skat-, Doppelkopf- oder Schafkopfrunden in gemütlichen Kneipen zelebriert werden und dadurch ein subjektives Umgebungswohlbefinden zu einem behaglichen Yogastudio gezogen werden kann, tritt spätestens beim Bier – Tee Vergleich ein nicht weg zu diskutierender Unterschied zu Tage. Auch die Hintergrundbeschallung, meistens in beiden Locations vorhanden, dürfte sich in Art und Lautstärke wesentlich von einander unterscheiden. Spätestens wenn wir jedoch beginnen den Abstand von Hand zu Hand und Matte zu Matte zu messen kommen wir langsam aber sicher den Gemeinsamkeiten näher.

Moment, werden jetzt vielleicht manche einwerfen. Wie bitte steht’s denn um die körperliche Arbeit beim Kartenspielen? Liebe Yogis, ihr wärt überrascht wenn ihr wüsstet, wie oft sich ein Kartenspieler pro Abend hinter dem Tisch hervorschält, elegant an seinen Mitspieler vorbei manövriert um eine Raucher- oder Trinkpause im freien einzulegen ;-).  Also gut, Punkt für die Zweifel, aber jetzt Spaß bei Seite. Wir nähern uns den inneren Abläufen oder besser gesagt dem Motto des Mediziner in unserer Skatrunde, das da lautet: „Nur nicht gierig werden!“

Ab und zu schaut ein Blatt unheimlich verführerisch und damit besser aus als nach aller Wahrscheinlichkeit werden dürfte. Und wer kennt sie nicht, die Yogastellung, die Du schon seit langem beinahe beherrscht und nur noch eine vermeintlich kleine Dehnung und Streckung fehlt um sie zu bewältigen? In beiden Fällen folgt sehr oft das Unvermeidliche! Du gibst Deiner Ungeduld nach, physisch wie psychisch, setzt die Brechstange an und willst mit dem Kopf durch die Wand. Ergebnis? Es knallt! Im ersten Fall gehst Du mit Deinem Blatt sang- und klanglos unter, auf der Matte fängst Du Dir genau die Verletzung, die Du eigentlich vermeiden wolltest und warum?

Die Wissenschaft sagt, die Gier ist genetisch tief in uns verwurzelt. Sie war dem Menschen ein hilfreicher Begleiter als es in grauer Vorzeit täglich um’s nackte Überleben ging, je mehr Ressourcen gesammelt werden konnten, je höher die Überlebenschance und damit desto größer die Fortpflanzungswahrscheinlichkeit. Dieses universelle Phänomen zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte über fast alle Kulturen hinweg. Offensichtlich können wir nicht aus unserer Haut heraus, aber ich denke wir können unsere Gier kanalisieren um täglich bewusster zu leben und keine unnütze Energie für die Jagd nach zu vielen materiellen Dingen zu verschwenden. 

Bereits Aristoteles fand, dass der, der den Gelderwerb zum Ziel seines Lebens mache, den Sinn des Lebens nicht verstanden habe und Buddha wird zu geschrieben gesagt zu haben: 

"Glücklich bist Du, wenn Du wünscht, was Du hast und nicht wenn Du das wünscht, was Du nicht hast.“ 

Wir brauchen also nicht unbedingt mehr Sachen um glücklich und zufrieden zu sein. Da die wenigsten von uns so philosophisch veranlagt sind, dass wir diese Weisheiten gänzlich leben könnte, könnte uns aber eine einfach Übung helfen uns unseres Glück bewusst zu werden.

Schreibe Dir jeden Morgen drei Sachen auf für die Du dankbar bist und Du wirst sehen, dass Dein Tag eine ganz andere perspektive bekommt -  auch wenn Du es dadurch vielleicht nicht vor Sonnenaufgang auf die Matte schaffst ;-). 

Namaste und viel Spaß und Erfolg damit!

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