Hilfe, meine Kosmetik hat mehr von der Welt gesehen als ich!

Heimatverbundenheit - auch bei Kosmetik ein riesen Thema!

[Ein Gastbeitrag von Dr. Sigrid Gschmack und Ellen Rink, Naturschatz Kosmetik, Werbung wegen Namensnennung]

In meinem Badezimmer ist die Welt zuhause: Das Jojobaöl kommt aus Argentinien, die Sheabutter aus Ghana, Avocadoöl aus Mexiko, Sesamöl aus Indien, Kokosnussöl von den Philippinen, und das Arganöl aus Marokko. Bei einem direkten Transport haben die Produkte mehr als 50.000 km zurückgelegt, um in meinem Badezimmer ihren Dienst als vermeintlich beste Pflegeprodukte der Welt zu verrichten – ein Hoch auf die Globalisierung!

Aber, wo viel Licht ist, fällt bekanntlich auch ein langer Schatten…

Was soll ich davon halten, dass meine Kosmetik mehr von der Welt gesehen hat als ich selbst? Unter welchen Bedingungen wurden die Zutaten an- und abgebaut? Für welche Konditionen haben die Arbeiter in den Anbauländern ihre Arbeit geleistet? Und welchen CO²-Fußabdruck erzeugt meine Kosmetik?

In anderen Konsumbereichen sind wir es gewohnt, diese Fragen beantwortet zu bekommen. Regionale und saisonale Nahrungsmittel werden inzwischen sogar vom Discounter angeboten. Die Bio-Obst- und Gemüsekiste, über die umliegende Landwirte ihre Produkte anbieten, erfreut sich zunehmender Beliebtheit und sogar in Betriebskantinen werden inzwischen regionale Biospeisen angeboten. 

Es freut mich festzustellen, dass der Trend zu Regionalität und Heimatverbundenheit in der Nahrungsmittelindustrie bereits weit vorangeschritten ist. Und andere Bereiche ziehen nach: denken wir an Regionalstrom aus erneuerbarer Energie der Umgebung oder Kleidung „Made in Germany“. Ohne Fragen unterstützt auch der Do it Yourself-Trend den Gedanken schonend und bewusst mit den Ressourcen der Natur umzugehen. Wieso also fordern wird nicht auch von unserer Kosmetik mehr Transparenz darüber ein, wo die Zutaten angebaut werden und besinnen uns auf das umfangreiche regionale Angebot zurück?

Einige unserer heimischen Kräuter haben ausgesprochen erstaunliche Zusammensetzungen und Pflegeeigenschaften. Von den Wirkeigenschaften müssen sich unsere regionalen Öle und Pflanzenextrakte nicht hinter den Exoten verstecken. Das wohl bekannte Sonnenblumenöl ist ein leichtes und mild pflegendes Öl, das schnell einzieht und darüber hinaus noch entzündungshemmende Wirkung hat. Tiefenwirksame Samenöle können gewonnen werden aus regionalen Himbeeren, Trauben, Johannisbeeren oder sogar Brokkoli. Aus der Sojapflanze, die ebenfalls in Deutschland angebaut wird, wird Pflanzenöl gewonnen, das aufgrund des hohen Lecithingehalts eine hautbefeuchtende Wirkung hat ähnlich dem Avocadoöl nur mit deutlich geringeren CO²-Fußabdruck. Die Liste könnte noch endlich weitergeführt werden und zeigt wie vielfältig unser regionales Angebot an Pflanzenölen ist, die sich wunderbar für die Hautpflege eignen.

Das Start-up naturschatz fühlt sich berufen den Regionaltrend auch in der Kosmetik abzubilden und endlich Körperpflege anzubieten, deren Zutaten ausschließlich aus Europa kommen und hier verarbeitet werden. „Wir vertrauen auf das, was aus unserer Heimat kommt, weil es besser zu kontrollieren und damit transparenter ist, eine hohe Qualität aufweist und unseren ökologischen Grundsätzen entspricht.“, so die Gründerinnen von naturschatz. Bislang umfasst das Sortiment von naturschatz drei Gesichtscremes, deren regionale Inhaltsstoffe auf die Hauttypen von trockener, normaler und öliger Haut abgestimmt sind und in München produziert werden. naturschatz bringt den Regionalitätstrend in unser Badezimmer und ermöglicht ein gutes Gewissen bei der täglichen Körperpflege.