Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Hand aufs Herz!

Eine Verletzung, verhindert im Moment, dass ich aktiv körperlich üben kann. Und das ist die Einladung zu einer Selbsterkenntnis. Sie kam, als ich mich mit der Frage beschäftigte, was die Ursache war. Was hatte ich falsch gemacht? Mein Bestreben nach Perfektion hatte mich verletzt. Ich habe mich selbst verletzt. Doch wobei? Womit? Ich erkannte, dass ein Großteil meines Wachseins und der körperlichen Praxis an Bedingungen geknüpft war. Das ist hart. Aber so siehts aus. „Ich bin glücklich wenn… und weil… .“ „Ich bin gut genug, wenn… und weil.“ So habe ich es gelernt und übernommen. Mein Verstand hat diese Bedingungen übernommen, trainiert und festgelegt. Lebendig und substantiell sind diese Bedingungen aber keineswegs. Ständig auf der Suche nach besten Bedingungen zu sein, versperrt jegliches Licht auf inneren Frieden. Ein beispielhaftes, persönliches und kollektives Gedankenkonstrukt ist: Erst wenn der Krieg beendet ist gibt es Frieden! Was ist das? Dabei hört der Krieg nie auf, solange ich nicht JETZT Frieden kreiere. Es ist schon etwas sehr persönliches, dieses Ashtanga Yoga. Persönlich sein, heißt volle Verantwortung übernehmen und alle(s) einzubeziehen. Und dabei ganz wichtig, keine Schuldfrage zu stellen. Seit einigen Tagen mache ich eine einfache und wunderschöne Übung: Ich lege meine Hand aufs Herz, gehe in Kontakt zu einem Organ, welches so weit ich informiert bin, nicht von Krebs befallen werden kann. Ich stelle mir vor, dass mein Herz atmet. Nicht meine Lungen und mein Verstand. Mit der Hand auf dem Herzen bin ich verbunden mit dem Zentrum meines Lebens. Ich fühle das Pulsieren. Das Pulsieren meines Herzens, der Strom des Atems geschieht vor dem Hintergrund des Bewusstseins (Inspiration Armin Risi). Ich erkenne an, daß ich lebendige Materie bin und fühle den starken Background einer Super-Kraft. Damit verbinde ich mich. Ich atme ein und spreche innerlich die Worte: LOVE- COMPASSION. Worte sind Kraft. Sie bilden die Brücke und geben gleichzeitig meinem Verstand eine super Aufgabe. Eine Verantwortung. Ich bin davon überzeugt, er liebt das. Nach wenigen Augenblicken fühle ich eine besondere Ruhe in mir. Ich bekomme Antwort - ICH BIN DA! Eine bedingungsloser Frieden und kein Burgfrieden. Ich erweitere die Übung sogar und sage "Hallo!" zu jeder Zelle, zu jedem Molekül, zu jedem Atom in mir. Ich lade alle ein, meine Freunde zu sein. Mir zu dienen und sich mit mir zu erfreuen. Der Frieden zu meinem physischen Körper, mit meinem Geist erleichtert uns Drei ungemein. Wir sind ein Team und gleichen uns in unserer Wahrnehmung ab. Ich  mache das überall. Im Gehen, stehen, sitzen, vor dem Schlafen, im Gespräch mit Leuten. So oft es geht. Sogar, wenn ich schreibe. Wie in diesem Moment. Wir Menschen können es nicht allein schaffen, Frieden zu kreieren. Es braucht viele Sichtweisen, Mitfühlen, Mitdenken, Mitbedachter. Wir brauchen viele unterschiedliche Sichtweisen und Gemeinsamkeiten. Und genauso lade ich unsere Schüler ein, mit uns Ashtanga Yoga zu üben. Damit wir in uns die Idee, die Information, den Code erkennen: Das Gute. Das Wahre. Das Schöne. (Platon) - Sat Chit Ananda, Freunde!