Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Geschmackssache

Alle Geschmacksrichtungen in einer Mahlzeit machen uns zufrieden und verhindern Heißhunger...

Im Ayurveda unterscheidet man sechs Geschmacksrichtungen (rasa):

  • Süß
  • Sauer 
  • Salzig 
  • Scharf 
  • Bitter 
  • Herb/zusammenziehend

Jeder Geschmack hat nun eine direkte Wirkung auf unsere Doshas im Körper und damit vielfältige Auswirkungen auf Stoffwechsel, Gewebe und den Geist.

Die sechs Geschmacksrichtungen sollten in jeder Mahlzeit vertreten sein, vor allem aber in der Hauptmahlzeit. Dann nämlich wirken unsere Speisen ausgleichend und befriedigend auf Körper und Geist.

Süß sind die Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten und natürlich Süßungsmittel wie Zucker oder Honig, sowie süße Gemüse wie Möhren und auch reifes Obst. Frische Kräuter und Blattgemüse sowie Artischocken sind bitter. Mit Salz oder Sojasoße, Pfeffer oder Senf und Zitrone, Essig oder Tomate haben wir salzig, scharf und sauer abgedeckt. Kurkuma ist herb, ebenso Tee. Dies ist natürlich nur eine Auswahl, jedes Nahrungsmittel und Gewürz hat seinen Geschmack, so dass wir wählen, aus dem Vollen schöpfen und kombinieren können. Diese Beispiele zeigen uns aber schon wie einfach es sein kann sich passend zu ernähren, auch wenn es anfangs allzu komplex und kompliziert klingt.

Jedes Dosha kann durch Geschmack bei Ungleichgewicht auch ausbalanciert werden: 

  • Vata durch süß, sauer und salzig. 
  • Pitta bekommt süß, herb und bitter gut.
  • Kapha tut herb, bitter und scharf gut. 

Mit diesem Wissen und ein wenig Übung können wir uns also wunderbar in der Balance halten. Oder uns wieder ausgleichen. So sind wir quasi immer in unserem Element.

Und wenn wir uns nun z.B. abends oder am Wochenende eine persönliche Gewürzmischung oder ein Sechs-Rasa-Chutney zubereiten und dabei haben, können wir auch im Berufsalltag jedes Essen bereichern.