Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Eine unglaubliche Geschichte...

Arbeitszeit darf keine verlorene Zeit sein - dafür ist unsere Lebenszeit zu schade!

Ich habe vor ein paar Tagen von einer Geschichte gelesen, von der ich erst gar nicht recht wusste, wie ich das finden soll... In der spanischen Stadt Cádiz kam es zu einem, sagen wir mal interessanten, Fall. Ein Ingenieur wurde hierher versetzt, um den Bau eines Klärwerks zu überwachen. Sicherlich nicht die spannendste Aufgabe der Welt, aber na ja... Irgendjemand muss es ja machen, oder? Nach vierzehn Jahren Dienst wollte die Stadtverwaltung ihm eine Auszeichnung für seine langjährigen Dienste verleihen. Der Bürgermeister machte sich also auf den Weg in des Ingenieurs Büro - und stellte fest, dass keiner da war. Und zwar die letzten sechs Jahre oder vielleicht sogar auch mehr.

Krass, oder?

Sofort stellt man sich die Frage: "Wie kann es sein, dass keiner gemerkt hat, dass er nicht im Büro war? Das kann doch gar nicht sein!"

Aber man kann es auch anders sehen: " Wie kann es sein, dass eine Arbeit so sinnlos ist, dass keiner bemerkt, wenn man sie nicht mehr macht?"

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass so viele Menschen es als nicht besonders sinnstiftend empfinden, was sie tun... Denn die Antwort liegt vielleicht auf der Hand: weil es das nicht ist?! Was machen ganze Nationen da eigentlich den ganzen Tag? Es gibt Theorien, die besagen, dass wir, nur um das System zu erhalten jede Menge Jobs geschaffen haben, die eigentlich kein Mensch braucht. Und das spüren wir vielleicht unbewusst... Es hat schon etwas skurriles, wenn man mal überlegt, was passieren würde, wenn wir einfach nicht zur Arbeit gehen würden und irgendwas für irgendwen verrichten (im schlimmsten Fall für oder mit jemanden, den wir nicht mögen). 

Aber wir tun es trotzdem. Und geben dafür nicht selten unsere Ambitionen auf - Überstunden statt Hobbies... Ich behaupte vor allem aus der Sorge heraus, dass wir unser Leben und vor allem unsere Zukunft sonst nicht mehr finanzieren können. Und vielleicht auch ein bißchen deshalb, weil wir sonst nicht wissen, was wir mit unserer Zeit anfangen sollen. Aber mal ehrlich - kann es das denn wirklich sein, dass wir dies über alles andere stellen?

Und dann kommt noch eine ganz kritische Frage ins Spiel, die mir bisher noch niemand beantworten konnte: Wie kann es sein, dass wirklich sinnstiftende Jobs wie z.B. in der Pflege so schlecht bezahlt werden? Oder sogar gar nicht, wenn pflegende Angehörige sich kümmern.

Das ist die eine Seite der Medaille. 

Die andere ist, dass Arbeit wirklich Spaß machen kann. Dass wir uns in einem Projekt entfalten können - unsere ganze Kreativität und unsere Vorstellung der Selbstverwirklichung! Das muss nicht immer etwas besonderes sein. Nein, auch ganz "normale" oder scheinbar eintönige Tätigkeiten können Freude bereiten, wenn sie einem "liegen" oder Elemente enthalten, die einem Freude bereiten. Dann ist Arbeit wieder mehr als nur die "Lohnarbeit", sondern ein Teil unseres Lebens, den wir auch genießen können statt auf den Feierabend, das Wochenende und den nächsten Urlaub zu warten.

Und nicht zu vergessen: Aufgaben zu haben ist ja auch etwas Schönes. Sich gebraucht fühlen und Erfolgserlebnisse haben ist wunderbar!

Am Ende kann ich nur folgendes Fazit ziehen - denn Arbeitszeit darf keine verlorene Zeit sein!

1. Überlege Dir, wo Du gerade stehst. 

2. Male Dein Szenario, wo Du gerne hin möchtest. Oder welche Tätigkeit zu Dir passt. Die Deinem Rhythmus entspricht und für Dich einen Sinn ergibt. 

3. In welchen Schritten lässt sich der Weg zum Ziel gehen? 

4. Der Rest kommt dann von ganz alleine.

5. Das Leben dauert nicht ewig. Aufschieben bringt nichts.

6. Und natürlich: Do your Yoga! ;-)