Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

"Don´t worry about what I am doing..."

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Kennt ihr das? Mir platzt manchmal die Hutschnur, weil ich mich über mich selbst ärgere! Ganz im Ernst. Wie oft erwische ich mich, dass ich mir Trilliarden Gedanken darüber mache, dass ich etwas sagen oder tun oder noch besser gesagt oder getan habe, dass irgendwelchen Menschen nicht passen könnte. Und dabei geht es meistens noch nicht einmal um mir nahestehende Personen. Was soll denn das? Ich behaupte einfach mal von mir, dass ich doch ein recht reflektierter Mensch bin, dass ich "mein Ding" mache und durchaus auch weiß, was ich möchte und auf dem besten Weg dahin bin auch immer besser zu verstehen, was ich nicht möchte. Gerade letzte Woche hatte ich genau so eine Situation - ich war völlig neben der Kappe, weil ich Sorge hatte etwas getan zu haben, dass eine andere Person wütend gemacht haben könnte und dass alles auf mich zurückfällt. Dabei habe ich einfach nur zu mir gestanden und zu dem, was ich mache. Völliger Blödsinn hat also mein Kopf gesagt, aber mein Bauch waren dennoch durcheinander. Und dann haben die beiden sich einen munteren Zweikampf geliefert. Prima!

Also nochmal zurück: warum erwische ich mich so oft dabei, dass ich mir vorstelle was meine Umwelt wohl dazu sagen würde, wenn ich jetzt dieses oder jenes mache? Und warum passiert es mir doch ab und an, dass ich dann einen Weg wähle, der "bequem" und angepasst ist und mir dann auch noch jede Menge guter Gründe einfallen, dass es genau das Richtige ist so zu handeln?

Ich glaube ich durchschaue mein Muster - eigentlich ist es nichts anderes als eine Art von Bammel. Genau, es ist die Angst, dass ich zu sehr auffalle, dass ich anecken könnte, etwas tue, was anderen nicht gefällt. Aber mal ehrlich - warum interessiert mich das? Ich glaube, dass es oft auch damit zusammenhängt, dass man oft noch mit der Vergangenheit verwoben ist und der Mut fehlt die etablierten Strukturen und Muster zu durchbrechen. Und dann natürlich auch ein bißchen Schiss vor der Zukunft, wenn man sich nicht anpasst und eben einfach seinen Weg geht. Dieser Weg muss nur mir gefallen, oder? Und was andere dazu sagen, sagen könnten, denken oder denken könnten sollten wir nicht zu unserem Problem machen. Ich habe dazu mal einen schönen Spruch gelesen, den ich an dieser Stelle sehr passend finde:

"Don´t worry about what I am doing. Worry about why you´re worried what I am doing."

Ich weiß sehr gut, dass das einfacher gesagt als getan ist, aber ich glaube, wenn wir uns dessen bewusst sind und uns darin üben, wird es gelingen. Und der Lohn ist ein wundervoller: Freiheit! Ich werde mich also nun darin üben, frei zu sein... Mal sehen, wie gut es mir gelingt! ;-) Aber wie heißt es so schön: Der Weg ist je bekanntlich das Ziel.