Lebe, Liebe, Lache!

Die we.love.yoga-Inspirations- und Glückshappen!

Anfängergeist, Unternehmergeist, Lebensgeister, ...

„Anfängergeist, Unternehmergeist, Lebensgeister, Verantwortung übernehmen, Hand aufs Herz, Mich neben den Atemsetzen, Das Unmögliche möglich machen, Perlen, Freiheit heißt…, Zeit ist eine Vorstellung, Dein Leben hängt davon ab, Rosen für Patanjali, Nichts geschieht auf die gleiche Weise. und vieles mehr…“

Dies sind rückblickend einige Titel meiner Artikel über eine gute Idee: Ashtanga Yoga nach Weimar zu holen. Meine Idee, die vor gerade mal anderthalb Jahren begann. Heute schreibe ich darüber und seit längerer Zeit ist das so. Wir haben es gemacht. Ich sage bewußt wir, weil meine Idee, mehr Leute erreichte, die mit mir geübt haben. Menschen, von denen ich das nicht erwartet hätte, die ich bislang kaum kannte und die über sich hinaus wollen. Hier sind wir nochmal und geben eine kleine Bilanz und damit eine Vorstellung weiter, was mit Ashtanga Yoga möglich ist.

Die Leute auf dem Foto sind von links nach rechts: Andrea, Katy, Kai und Katrin.

Hier ist Andreas Bilanz: Ich kam durch Ashtanga Yoga in meine Kraft, welche ich zuvor aus einem ausschließlichem Feldenkraistraining nicht mehr schöpfen konnte (dazu sei bemerkt, dass Andrea eine lange Ballett- und Gesangskarriere prägte und ihr Körper auf Leistung und Abruf getrimmt wurde. Mit dem Feldenkrais entspannte sich ihr System zunächst und sie tauchte tiefer in ihre Wahrnehmung ein). Jetzt verbinde ich beide Übungssysteme miteinander. Und das ist phantastisch. 

Ich hätte nicht erwartet, dass es sich so wunderbar ergänzt. Es ist wie ein Tanz der Polaritäten. Ich komme aus dem Ballett. Ich liebe den Tanz!

Hier ist Katys Bilanz: Ich hatte oft Probleme mit den muskulären Ansätzen meiner Sitzbeinhöcker (Ischium). Das verursachte mir in Vorwärtsstreckungen immer Probleme. Das hat sich wesentlich gebessert. Geöffnete Hüften scheinen hierfür der Schlüssel zu sein. Auch für meine Beinrückseiten. Im Ashtanga Yoga entdeckte ich im Üben Stabilität, Halt und eine verlässliche Struktur. Zuvor dachte ich , es könnte durch die ständige Wiederholungen langweilig werden oder dass es schnell zur Routine werden könnte. Ganz im Gegenteil. Mein Körper wurde stärker aber nicht fest. Das Innere wird stabiler. Ich selbst wurde stärker, achtsamer, beweglicher, geschmeidiger, einfach offener. Ganz in Erfüllung Patanjalis, Kap.: V.:2.46 sthira sukham asanam. Ein weiterer toller Aspekt ist, dass wir alle mit Ashtanga Yoga zu einem gemeinsamen Üben gefunden haben. Uns ist damit eine schöne, gemeinsame Praxis ZEIT geschenkt worden. Faszinierend finde ich, entgegen meines Vorurteils, Ashtanga Yoga sei rigide, militärisch, hart, es ist ganz und gar von Weichheit, Liebe und ganz viel Fürsorge und Respekt durchdrungen.

Kai bleibt am Ball und hat neben seinem kontinuierlichen Üben noch MBSR entdeckt. Er hat vor kurzem eine Ausbildung als Trainer begonnen.

Ich bin so stolz auf die Leute! Das ist alles gekommen, weil sie sich jede Woche ein paar Stunden Zeit nahmen, auf einen Punkt konzentrierten und atmeten. Wow! Ich liebe es. Für mich geht die Reise auch weiter. Ich habe mich über die anfängliche Verliebtheitsphase zum Ashtanga Yoga gerettet. Sie (Ashtanga Yoga ist für mich weiblich) ist meine Begleiterin geworden. Ich übe jetzt fast täglich. Ausreden habe ich immer. Aber es werden immer weniger. Die positive Entwicklung durch das Üben ist zu verlockend. Niemand kann sagen, was noch wird. 

Ich habe ein Ziel: Diese Serie werde ich knacken! Das hat Zeit. Solange es braucht.Ich erkenne die Essenz des Übens in jedem Move, jeder Aktion, jedem Atemzug, in ALL-IM :-) Ich schreibe weiter. Auch hier im FB und we.love.yoga. Mache einfach weiter wie bisher. Denn neben meinem Unterricht ist es mir ein Freude, Menschen wachsen zu sehen. Über sich selbst hinaus wirkend.

Mit Audrey Hepburns Worten schließe ich dieses! Kapitel: NOTHING IS IMPOSSIBLE, the word itself says: I´MPOSSIBLE.