Lebe, Liebe, Lache!

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3 Tipps, 3 Minuten, Runterkommen

Meditation muss nicht immer bedeuten, stundenlang im Schneidersitz zu hocken... Es geht auch "zackiger". Hier kommen die perfekten Mini-Übungen* für die kleine Auszeit zwischendurch mit nachhaltiger Wirkung:

  1. Stress-Weg: Der Trick sind kleine Mini-Mantras wie z.B. der Satz: "Ich habe die Kraft, ich bin die Ruhe." Oder: "Ich ruhe in mir." Man darf frei wählen, was sein Mantra sein soll, aber bitte positiv formulieren bzw. auf Verneinungen wie "Ich lasse mich nicht stressen" verzichten. Diese "Zauberworte" einfach gedanklich wiederholen, denn sie wirken auf unser Unterbewusstsein und der Geist beruhigt sich.
  2. Energy Booster: Für den Kick zwischendurch aktivieren wir die Chakras, unsere Energiezentren. Und das geht so: Hinsetzen, tief einatmen und die Luft den Körper durchströmen lassen und: an eine Farbe denken. Die, die uns dabei spontan in den Sinn kommt, ist perfekt. In der Chakren-Lehre hat jedes Chakra eine Farbe. Beckenboden = rot, Bauchnabel = Orange, Solarplexus = Gelb, Herz = Grün, Hals = Blau, Stirn = Violett, Scheitel = Weiß. So, dann im zweiten Schritt den Atem gezielt an die Stelle lenken, der zu der Farbe passt, die Ihnen in den Sinn kam. Beim Ausatmen stellen wir uns dann vor, dass wir die Müdigkeit und Trägheit einfach ausatmen und loslassen - und auch dem Ausatmen geben wir eine Farbe. Jetzt einfach 10-15 tiefe, "farbige" Atemzüge mit geschlossenen Augen nehmen...
  3. Ideen-Finder: Der Trick ist hier, das Gehirn zu langweilen. ;-) Dadurch passiert folgendes: Es schweift von blockierenden Denkmustern ab und das führt dazu, dass man "frei" ist für einen neuen Gedanken. Bestes Beispiel - oft haben wir wie aus dem Nichts die zündende Idee... Und so geht es: 10 mal bewusst ein und ausatmen, kurz die Augen schlißen. Augen wieder öffnen und die Farben ansehen, die einen umgeben. Nicht die Gegenstände scannen, sondern einfach bei einer Farbe bleiben. Ideal ist es, z.B. in den Himmel zu gucken und die verschiedenen Nuancen des Blau zu begucken. Dann nach drei Minuten für 10 Sekunden die Augen schließen... Fertig.

Die Übungen sind kinderleicht, und es gibt Studien, die belegen, dass man schon nach drei Tagen besser mit dem Alltagsstress umgehen kann. Aber leider geht es nicht ohne Regelmäßigkeit. Zu Beginn wird empfohlen, acht Wochen täglich drei Minuten zu investieren.

Und noch eine kleine Anregung: Rituale helfen beim Meditieren - es ist gut, z.B. immer zur selben Tageszeit zu üben. Morgens ist der Geist noch entspannter, da fällt es einem gerade am Anfang leichter.

*Buch-Tipp zum Thema: Ulrich Hoffmann, "Mini-Meditationen": http://www.gu.de/buecher/bewusst-gesund-leben/ganzheitlich-leben/731250-mini-meditationen/